Die erste gemeinsame Wohnung - auf was ihr achten solltet

Es gibt nichts schöneres, als wenn man sich entscheidet den nächsten Schritt zu wagen und zusammenzuziehen. Das gemeinsame Wohnen ist ein aufregender Schritt in der Beziehung. Dennoch müssen Kompromisse eingegangen werden, kleine Streitigkeiten sind vorprogrammiert und der Alltag wird sich ändern. Deshalb ist viel Vorbereitung und Teamarbeit gefragt! Mit diesen Tipps werdet ihr den Zusammenzug meistern.




Aussortieren


Es ist schwierig zu beginn zu entscheiden, welche Dinge in die Wohnung einziehen dürfen und welche nicht. Hierbei sind vor allem die beiden Geschmäcker ein Stein im Weg. Damit euch die Entscheidung nicht all zu schwierig fällt und der Streit fernbleibt, solltet ihr zunächst aussortierte Möbel, überflüssige Einrichtungsgegenstände oder die doppelte Kaffeemaschine ausmisten. Bestenfalls könnt ihr sie auf den Flohmarkt, Tutti.ch oder Ricardo.ch verkaufen, um so Geld für neue Einrichtungsgegenstände zu sammeln, die Ihr zusammen auswählen könnt.


Kompromisse in der Einrichtung eingehen


Eine Wohnung kann immer besser eingerichtet werden, wenn man sie vor Augen hat. Auf Roomsketcher könnt ihr euch eure Wohnung skizzieren, um so einen Überblick zu erhalten. Damit die Einrichtung gerecht abläuft, sollte jeder ein paar Lieblingsstücke aus seiner alten Wohnung mitnehmen dürfen und in die neue Wohnung stellen können. So gehen beide gerechte Kompromissen ein. Einer darf die antike Kommode von Oma mitnehmen, im Gegenzug kann der andere den Servierwagen für die Getränke mitnehmen. Restliche Dinge die euch noch fehlen, könnte ihr nun gemeinsam und in Frieden aussuchen.


Besorgungen für den Haushalt nicht vergessen


Viele Instagram und Pinterest Accounts wurden für die Einrichtungsinspiration geöffnet. Aber halt! ein wichtiger Fehler den Ihr vermeiden solltet, sind die Besorgungen für den Haushalt zu vergessen. Was gehört denn alles zum Putzen? Staubsauger, Wischmopp usw. Leider sind diese Dinge manchmal teuer und werden nicht in das Budget miteinberechnet. Auch wenn dieses Thema eher langweilig klingt, sparen euch gute Utensilien enorm Zeit und ihr könnt euch auf die tollen Dinge des Zusammenwohnens konzentrieren.


Putzplan erstellen


Wenn wir schon beim Thema putzen sind - und es auch nicht umgehen können - ist es wichtig, dass ihr euch einen Putzplan erstellt. Bei vielen Paaren, wie auch bei mir ist das Thema Sauberkeit ein grosser Streitpunkt. Wenn nichts geregelt ist, kommt es schnell zu einem Streit. Mit einem Putz- und Ämtliplan weisst jeder was seine Aufgaben sind und Diskussionen sind ausgeschlossen. Teilt euch die Aufgaben nach Fähigkeiten und Vorlieben zu. So werden die Aufgaben auch am effizientesten erledigt. Weniger beleibte Aufgaben könnt ihr auslösen und natürlich wochenweise abwechseln. Weiter unten findest Du einen Putzplan zum Herunterladen.


Gemeinsames Konto eröffnen


Nun zahlt ihr eure Miete nicht mehr alleine sondern teilt sie euch. Dazu kommen noch Nebenkosten und Lebensmittel. Es macht also durchaus Sinn ein gemeinsames Konto zu eröffnen, um nicht Ende Monat mit tausenden von Quittungen Rechnung zu führen. Auf diese Konto zahlt ihr Anfangsmonat einen bestimmten Betrag ein, wecher ihr vorher gemeinsam berechnet. So könnt ihr Diskussionen über das Geld vermeiden. Übrigens, bleibt ende Monat auf dem Konto noch was übrig, kann dies gleich auf das Ferienkonto fliessen!




Budgetmove Putzplan
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